Ruhestörung | Wegen Nietzsche-Zitat. Rund zwanzig Personen protestierten, Brandfehlalarm ausgelöst

Störaktion gegen umstrittene Veranstaltung in Basler Museum

Als frauenverachtende Veranstaltung kritisiert. Die Juso Basel-Stadt und die SP-Frauen hatten eine Absage des Anlasses gefordert.
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Als frauenverachtende Veranstaltung kritisiert. Die Juso Basel-Stadt und die SP-Frauen hatten eine Absage des Anlasses gefordert.
Foto: Keystone

Quelle: SDA 0

Das Naturhistorische Museum Basel hat am Samstagnachmittag wegen einer Störaktion gegen eine umstrittene Veranstaltung vorübergehend geräumt werden müssen. Unter anderem war ein Brandfehlalarm ausgelöst worden.

Laut einer Medienmitteilung des Basler Justiz- und Sicherheitsdepartements von Samstag, drangen um 13.30 Uhr rund zwanzig Personen in den Veranstaltungsort ein und protestierten dort. Über Sachbeschädigungen lägen keine Angaben vor, eine Person habe aber einen Brandalarm ausgelöst, hiess es. Die Feuerwehr rückte aus, und das Museum musste vorübergehend evakuiert werden.

Bei der Veranstaltung in der alten Universitätsaula im Naturhistorischen Museum handelte es sich um ein Symposium des Solothurner Financiers und Nietzsche-Verehrers Peter Buser. Als Mäzen hatte er massgeblich zur Verwirklichung der aktuellen Nietzsche-Ausstellung im Historischen Museum Basel beigetragen. Er organisierte ein Symposium rund um das umstrittene Zitat des präsentierten Philosophen mit dem Wortlaut "Ein Spielzeug sei das Weib dem Manne".

Das Symposium war im Vorfeld zunehmend als frauenverachtende Veranstaltung kritisiert worden - unter anderem von der Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann. Die Juso Basel-Stadt und die SP-Frauen hatten eine Absage des Anlasses gefordert.

Das Museum hat eine Anklage wegen Hausfriedensbruchs eingereicht. Die Kantonspolizei kontrollierte vor dem Museum zehn "vorwiegend junge Personen", die zivilen Polizeikräften aufgefallen seien, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Nach Aufnahme der Personalien seien die Kontrollierten wieder entlassen worden.

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