Staldenried | Dorfbevölkerung soll mitentscheiden können

Workshop geplant – Zukunftsvisionen für Staldenried

In der Gemeinde Staldenried soll die Bevölkerung bei Zukunftsprojekten mitentscheiden.
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In der Gemeinde Staldenried soll die Bevölkerung bei Zukunftsprojekten mitentscheiden.
Foto: RZ-Archiv

Quelle: RZ 0

Die Dorfbevölkerung von Staldenried soll über die Zukunft des Dorfes mitbestimmen können. Am Freitag erteilt die Gemeinde Informationen zum vorgesehenen Workshop.

Information Workshop «Zukunft Staldenried» heisst einer der Punkte, die an der Ur- und Burgerversammlung in Staldenried unter dem Traktandum «Aussprache und Verschiedenes» diskutiert werden. Gemeindepräsident Dominik Abgottspon: «An der Budgetversammlung gab es verschiedene Stimmen, welche unterschiedliche Vorschläge unterbreitet haben, um das Dorfleben attraktiver zu gestalten.» Abgottspon – er begrüsst jede Art solcher offen geführten Diskussionen – entschied zusammen mit dem Gemeinderat, den Workshop am 20. Mai 2016 zu halten. Bereits morgen Freitag gibt es dazu anlässlich der Ur- und Burgerversammlung weitere Informationen seitens der Gemeinde. Was verrät der Gemeinderat dabei den Besuchern? «Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sollen darlegen können, wie sie die Zukunft von Staldenried sehen», sagt Abgottspon. Und: «In einem ersten Schritt sollen Ideen und Vorschläge erarbeitet werden», sagt er und führt aus, «im Anschluss an den Workshop muss entschieden werden, welche Projekte aus Eigeninitiative oder seitens der Gemeinde verwirklicht werden können und wie hoch der finanzielle Support unsererseits sein darf.»

Bewährtes Getti- und Gottisystem

Dass die Staldenrieder Bevölkerung engagiert ist, ist bekannt. Der Gemeindepräsident nennt dazu gleich zwei Beispiele: «In der Vergangenheit ist bei uns im Dorf durch die Initiative engagierter Bürger ein Kinderspielplatz entstanden, den nun der Frauen- und Mütterverein betreut.» Weiter hat die Gemeinde Anfang Jahr ein «Getti- und Gottisystem» eingeführt. Dabei geht es darum, dass Einheimische verschiedene Wege regelmässig ablaufen und dort kleinere Gegenstände aus dem Weg räumen. «Dies erfolgt ausschliesslich aus Eigeninitiative unserer Dorfbevölkerung», sagt Abgottspon.

Status quo beim Seilbahnneubau

An der Ur- und Burgerversammlung informiert der Gemeindepräsident zudem über den Stand des Seilbahnneubaus. Diesbezüglich hat die Gemeinde Staldenried eine Vergabe gemacht, der unterlegene Bahnbauer hat jedoch dagegen eingesprochen. «Da das Thema äusserst komplex ist betreffend Finanzierung von Investition und Betrieb, haben wir uns entschlossen, am 16. Juni 2016 eine separate Informationsveranstaltung durchzuführen», sagt Abgottspon. Das Protokoll der letzten Ur- und Burgerversammlung wird an der Versammlung übrigens nicht verlesen. Es kann jedoch während der gesetzlichen Auflagefrist auf der Gemeindekanzlei eingesehen werden

Simon Kalbermatten

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