Randa/Täsch/Zermatt | Vorschlag für mehr bezahlbare Wohnungen

Steigen die Chancen auf günstige Wohnungen am Matterhorn?

Haus an Haus: Trotz dichter Besiedelung ist bezahlbarer Wohnraum 
in Zermatt rar.
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Haus an Haus: Trotz dichter Besiedelung ist bezahlbarer Wohnraum 
in Zermatt rar.
Foto: WB Archiv/Kurt Müller

Quelle: RZ 0

Die Tourismusregion will mehr bezahlbare Wohnungen schaffen. Eine Lösung scheint nun gefunden zu sein. Darüber reden will aber niemand.

Die Suche nach einer Lösung für mehr bezahlbare Wohnungen beschäftigt die Verantwortlichen der drei Gemeinden Zermatt, Täsch, Randa seit Längerem. Insbesondere in Zermatt sind solche Wohnungen rar. So wohnen viele in Zermatt ­tätige Arbeitnehmer in Täsch. Die Folge: Die dortige Einwohnerzahl hat sich in den letzten 25 Jahren fast verdoppelt. Die Immobilienpreise sind gestiegen, und die Nachfrage verlagert sich weiter talauswärts nach Randa. Für die drei Gemeinden Grund genug, diese einseitige Entwicklung gemeinsam anzugehen: So haben sie sich für ein ­«Modellvorhaben für nachhaltige Raumentwicklung 2014–2018» des Bundesamts für Raumentwicklung zusammengeschlossen, das von der öffentlichen Hand mitfinanziert und begleitet wird. Demnach wurde in den letzten Jahren intensiv an möglichen Lösungsansätzen des Projekts «bezahlbarer Wohnraum» gearbeitet. Mit Erfolg: Denn jetzt liegt offenbar ein möglicher Vorschlag vor.

Genossenschaft soll helfen

Darüber Auskunft geben wollen die Gemeindeverantwortlichen derweil aber nicht. «Es liegt eine mögliche Lösung auf dem Tisch, welche das Problem wahrscheinlich nicht löst, aber zumindest entschärft», sagt der Gemeindepräsident von Täsch, Mario Fuchs. Konkreter wollte er aber nicht werden. Auch in Zermatt gibt man sich wortkarg: Für Gemeindepräsidentin Romy Biner-Hauser gibt es dazu derzeit nichts zu kommunizieren. Und auch in Randa lässt der zuständige Gemeinderat Paul Summermatter nichts Konkretes verlauten. Nur so viel: «Wir werden zu gegebenem Zeitpunkt gemeinsam kommunizieren und dabei auch die Medien informieren», teilt er schriftlich mit. Wie Recherchen zeigen, wollen die drei Gemeinden im Rahmen des besagten «Modellvorhabens» eine regional tätige Genossenschaft aufbauen: Demnach soll durch das Bewirtschaften und Verwalten vorhandener Objekte der bestehende Erstwohnungsbestand erhalten und der Zugang zu bezahlbarem Wohnraum in der Tourismusregion verbessert werden. Das Ziel: Nach Projektabschluss soll der Wohnungsmarkt nachhaltig gestaltet werden. Der Vorschlag muss aber noch von den drei Gemeinderäten abgesegnet werden.

Peter Abgottspon

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