Grächen | Zweitwohnungsverein fordert Stundenkarte

Grächens Krux mit dem Drehkreuz

In Grächen ist vielleicht ein zusätzliches Drehkreuz nötig. Foto ©SKIDATA
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In Grächen ist vielleicht ein zusätzliches Drehkreuz nötig. Foto ©SKIDATA
Foto: ©SKIDATA

Quelle: RZ 0

Der Zweitwohnungsverein wünscht sich fürs Skifahren die Einführung einer Stundenkarte. Die Verantwortlichen warten noch ab. Der Grund: ein fehlendes Drehkreuz.

Fürs Skifahren in Grächen gibt es nebst verschiedenen Abos auch Tages- und Halbtageskarten. Der lokale Verein der Zweitwohnungseigentümer bezeichnet aber gerade die Halbtageskarte für den Vormittag als «kundenunfreundlich». Grund: Nachdem diese zur Mittagszeit nicht mehr gültig ist, kann diese aus Kontrollgründen ausschliesslich an der Talstation abgegeben werden. Damit gehe ein gewisses Kundenpotenzial für die Berggastronomie verloren, ist Vereinspräsident Peter Aegerter überzeugt. «Viele Gäste konsumieren nach Ablauf der Gültigkeit ihrer Karte gerne noch etwas, bevor sie dann mit den Skiern ins Tal fahren.» Zudem sei die Einführung einer Stundenkarte mit den heutigen technischen Möglichkeiten kein Problem.

Neue Bahn als Schlupfloch

Aegerter würde es darum begrüssen, wenn die «Vormittagskarte» auch bei der Bergstation zurückgegeben werden könnte. «Damit wird zwar keine Stundenkarte geschaffen, dafür aber ein alternativer Mehrwert», sagt er. Das wäre zumindest ein erster Schritt. Der Verein hat dafür einen entsprechenden schriftlichen Antrag bei der Touristischen Unternehmung Grächen AG hinterlegt. Das Thema werde an der nächsten Verwaltungsratssitzung behandelt, sagt deren CEO Berno Stoffel. Unabhängig davon steht aber fest, dass eine Stundenkarte nur eingeführt werden kann, wenn das «Schlupfloch» bei der Sesselbahn «Plattja» beseitigt wird: «Da sich dort wegen der derzeit fehlenden Notwendigkeit kein Drehkreuz befindet, könnte wegen der ‹abgelegenen› Lage theoretisch mit einer Stundenkarte über deren Gültigkeit hinaus Ski gefahren werden, ohne dass es bemerkt wird», sagt Stoffel. Zumal von der dortigen Bergstation ohne Benützung einer weiteren Anlage unbemerkt ins Tal gefahren werden könne. «Führen wir eine Stundenkarte ein, müssen wir uns überlegen, hier zusätzlich Drehkreuze zu installieren», so Stoffel.

Peter Abgottspon

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