Grossraubtiere | Wieder springt einer der Wölfe über Strombänder

Wolf hält sich erneut nicht an die Herdenschutzmassnahmen

Die Überlebenden. Die Herde wird mit einem Elektrozaun beschützt.
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Die Überlebenden. Die Herde wird mit einem Elektrozaun beschützt.
Foto: zvg

Die Wiese liegt nahe an Wohnhäusern.
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Die Wiese liegt nahe an Wohnhäusern.
Foto: zvg

Das jüngste Opfer des Augstbord-Wolfs.
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Das jüngste Opfer des Augstbord-Wolfs.
Foto: zvg

Quelle: 1815.ch 70

Der Wolf hat in der Nacht auf Mittwoch in Bürchen erneut zugeschlagen. Es war bereits das zweite Mal, dass der Wolf auf eine Frühjahrsweide mit Elektrozaun eindrang.

In Bürchen hat der Wolf gestern Nacht erneut ein Schaf getötet und zwei weitere verletzt. Der Wildhüter hat auch in diesem Fall den Wolf bestätigt. Die Wiese befindet sich am Dorfrand und in der Nähe von Wohnhäusern.

Dem Raubtier scheint der angebrachte Elektrozaun wenig Eindruck zu machen, da dieser auch über der Höhe von 120 Zentimeter angebracht ist.

Die Zahl der gerissenen Schafe stiegt mit dem letzten Riss auf 30 an. Von den ganzen toten Tieren werden allerdings lediglich vier gezählt, welche zum Abschuss des Wolfes führen würden.

noa

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Kommentare

  • schorsch - 273

    in diesem jahr 1.20 meter, nächstes jahr 1.40 meter, übernächstes jahr 1.60 meter usw. bis wir auf den 3 metern der zoos sind...

    (und da werden sie sogar noch gefüttert und müssen dennoch in "festungen" gehalten werden...)

    • Frank - 522

      @schorsch: Dann macht doch direkt 2m. So habt ihr die nächsten 5 Jahre Ruhe ;-)

  • Frank - 433

    Bei so einem dilettantischen Zaun ist es kein Wunder dass der Wolf die Schafe reisst. Jetzt mal ehrlich, jeder weiss doch dass ein Wolf locker 1.5 m überspringen kann und dass sich schon seid Wochen ein oder mehrere Wölfe sich in der Gegend aufhalten. Vielleicht übersteigt der Aufwand einen richtigen Zaun zu bauen doch den Nutzen? Zumindest bei manchen Schäfern.....

    • Bärbeli - 156

      Ha ha mit diesen hohen Zäunen entsprechen wir nicht mehr dem Natur und Landschaftsschutz. Dann können die Raubtier-und Landschaftsfanatiker auf unsre Kosten weiterhin ausbrüten was strafbar ist und was nicht. Diese Faule Bürokatie wird eh mit unsern Steuergeldern bezahlt.

    • Fonz - 722

      Ja Schäfer, stell dir vor der kann so hoch springen. Wie kommt er sonst ins Gehege?? Hirn einschalten.
      Gut vielleicht hats noch irgendwo ein offenes Tirli.
      Solange da nur so ein lächerlicher Viehüter drangeschaltet ist, springt der halt da drüber, auch wenn er mal berührt, ist das ihm doch egal.

      Berührt er den Draht/ Band beim Sprung, also sozusagen im Flug, spürt er eh nichts. Solange er gleichzeitig keinen Kontakt mit dem Boden hat, passiert da gar nix.

      Ich würde mal sagen, voll verarscht.

      So als Idee, einfach hinter dem ersten Hag einen zweiten aufstellen, so in Sprungdistanz, 30cm Abstand vom Boden, damits keine Berührung gibt.

      Anschliessen. Wegtreten. Warten.

      Nun gut die Schafe sollten einen gewissen Abstand halten vom Zaun.

    • Schäfer - 254

      Ach so der kann so hoch springen,dann sag mir mal warum uns die Wolfsprofis immer von 1.20 m predigen!!!Obwohl in den Zoos 2,5-3 neter plus Stacheldraht,plus ekektrischer Strom gezäünt wird,will man uns wohl für dumm verkaufen

  • Simon R. - 424

    Jetzt mal Tacheles: Was ist der NUTZEN des Wolfs hier im Alpengebiet? Wieso muss er hier sein, warum wird er (ein Raubtier) geschützt und unsere Nutztiere nicht? Wenn der letzte Schäfer aufhört und alle Alpmatten vergandet sind, dann gehen wohl allen die Augen auf. Dies bedeutet nicht nur ungepflegte Wiesen, Verwaldung rundum - sondern auch Gefahren im Winter - sprecht einmal mit Gemeindeverantwortlichen, die von solchen nicht bewirtschafteten Alpen/Zonen/Gebiete betroffen sind.
    Also nochmals: Was ist der Nutzen des Wolfes hier?

    • Simon R. - 93

      @Frank: Mit keinem Wort habe ich gesagt, dass alle Tiere ohne Nutzen ausgerottet werden sollen. Ich habe auch nie geschrieben, dass der Wolf ausgerottet werden soll. Ich will nur einen Nutzen des Wolfes hier im Alpengebiet kennen. Und glaube mir: von Wildbestandregelung kann keine Sprache sein. (Oder sind Schafe für dich auch Wildtiere?)

      Wenn du den Nutzen der Schafhaltung nicht erkennst bzw. nicht darüber informiert bist, dann hast du über das lange Pfingstweekend ja genügend Zeit. Sprich mit Schafhaltern, Gemeindevertreter und Bodeneigentümer.

    • Frank - 515

      @Simon R.: Eine seltsame Argumentation. Welchen Nutzen haben Tiere generell? Sollen alle Tiere die deiner Meinung nach keinen erkennbaren Nutzen haben ausgerottet werden?Eure Einstellung zum Wolf gehört wohl eher zur Steinzeit. Nicht alles was der Mensch die letzen Jahrtausende gemacht hat war gut. Der Nutzen des Wolfs habe ich schon erwähnt, er regelt den Wildbestand und dass besser als jeder Jäger. Den Nutzen den Schafes konnte ich noch nicht erkennen. Tradition ist nicht gleich Nutzen.

    • Simon R. - 105

      @Frank: Wer hat die Dinos gerettet? Wenn du schon von Evolution redest und "natürlichen Prozessen" dann solltest du in Betracht ziehen, dass wir nicht in der Steinzeit leben, sondern die Natur und die Tiere uns zu Nutze machten. Und dies schon seit mehreren tausend Jahren. Auch das ist ein natürlicher Prozess. Oder wenn alles nur der Natur überlassen geblieben wäre, würden wir zwei uns kaum hier im Internet unterhalten! Aber der Nutzen des Wolfes fehlt mir immer noch! Und ich meine den Nutzen heute!!

    • fritz - 83

      Ja Simon, genau das meine ich mit konstruktiven Lösungen- unsere Ahnen haben auch....

      Tschau und einen schönen Abend

    • Frank - 422

      @Simon R.: Der Wolf ist über Jahrmillionen durch natürliche Evolution heraus entstanden, als natürliches Gleichgewicht zu den anderen pflanzenfressenden Wildtieren. Er hat also sehr wohl einen Nutzen. Zudem stammt der Haushund von ihm ab. Das SN-Schaf hingegen ist vom Menschen gezüchtet. Früher war es Fleisch-, Milch und Wolllieferant. Heute ist das Schaf nutzlos und ist nicht mehr als ein Hobby. Die Vergandung und Verwaldung wäre nichts weiteres als ein natürlicher Prozess.

    • Simon R. - 146

      @Fritz: Du sagst, dass "Fakt sei, der Wolf da ist und es gelte, Lösungen zu finden".
      Die Lösung hatten unsere Ahnen bereits vor hundert Jahren!
      Und ich will nicht den "lieben Gott" fragen - sondern von einem einzigen Menschen nur einen Grund wissen, warum der Wolf hier sein soll - was für einen Nutzen er hat!

    • fritz - 822

      Was der Nutzen des Wolfes ist, musst du den lieben Gott fragen. Frag ihn dann auch grad, warum er Fliegen und Mücken erschaffen hat.
      Fakt ist: Der Wolf ist da, und es gilt Lösungen zu finden. Sich stur stellen und jammern bringt uns nicht weiter. Da sind wir uns doch einig, oder?
      Es bringt auch nichts, wie auf Bild Nr 1 oben, Bänder zu spannen, und zwischen Band und Zaun 50 cm Platz zum durchschlüpfen zu lassen.
      Für mich sieht das nach Absicht aus, nach dem Motto: habt ihr gesehen, alle Schutzmassnahmen nützen nichts.
      Warum sind die Schäfer nicht an konstruktiven Lösungen interessiert?

    • Simon R. - 134

      @Fritz: Hast du irgendwo in Europa ein Land, welches k e i n Problem mit dem Wolf hat?? Und nochmals: Was ist der Nutzen von diesem Raubtier? Auch du hast wohl keine Antwort.

    • fritz - 922

      a propos Tacheles: überall in Europa ist der Wolf geschützt. Die walliser Schäfer waren NIE bereit, konstruktive Lösungen zu finden. Bis heute wird hartnäckig behauptet, der Wolf würde von den Grünen ausgesetzt, unsere Vorfahren hätten schon gewusst warum sie ihn ausgerottet haben usw.
      Hast du ernsthaft das Gefühl, wegen ein paar walliser Schäfern wird sich am Schutzstatus des Wolfes in der Schweiz etwas ändern?
      Ich weiss aus eigener Erfahrung, wie hart es ist, steile Matten zu mähen und wie aufwendig das Zäunen ist.
      Aber mal ehrlich. was gibts denn für Möglichkeiten, ausser das Beste draus zu machen, die Schafe so gut wie möglich zu schützen und endlich einzusehen, dass man noch 50 Wölfe schiessen kann, und das Problem immer noch nicht gelöst ist?
      Diejenigen, die sich auf billige Kampagnen unserer C-Politiker verlassen, werden bitter enttäuscht werden. Garantiert.

  • Maya - 446

    Wenn ich die ganzen Kommentare und Angriffe lese, denke ich mir,dass die Wolfsbefürworter sowieso alles besser wissen und können! Warum vereinigt ihr Euch nicht und kommt Die Zäune errichten und anschließend bei jeder Herde Wache halten damit Euer Wolf seinen Hunger anderswo stillen kann! Ihr habt ja anscheinend genug Zeit! Bringt bitte das lebende Futter mit, denn Totes frisst er nicht!! So ihr Besserwisser denkt doch zuerst mal nach, bevor ihr so einen Stuss von Euch gibt!! Oder noch Besser: teilt dem Wolf ein Gehege zu, macht einen großen Zaun drum und kümmert Euch um Ihn!!! Essen Pflege und Hege ihr könnt das ja alles!!!

  • SN Züchter - 253

    Danke!!! du sprichst mir aus dem herzen und bringst es auf den punkt!!!

    • S chäfer - 273

      Ja das wäre ein guter Weg,villeicht würden Sie dann sehen,das auf dem Papier und der Reslität ein grosser Unterschied ist!!Wir versuchen unsere Tiere nach den Vorgaben zu schützen!!Und Ihr Wolfsbefürworter macht nix ausser uns zu kritisieren!!!

  • lynx - 830

    Zuerst an Elisabeth Locher: Ich kann Ihren "Stalltermin" am Samstag leider nicht wahrnehmen. Sie können sich denken, was Sie wollen (halte selber Schafe und bin momentan neben der Arbeit voll eingespannt). Übrigens aus dem Umgang mit Eseln könnte ich sicher noch lernen und diese Gelegenheit würde ich gerne, falls erwünscht, noch wahrnehmen (ev. ist der WB bereit, Ihnen meine Mailadresse weiterzugeben oder ansonsten werde ich mich an Locher Elisabeth, Ergisch wenden).
    Dann zu "Juli": zuerst lies bitte einmal korrekt…;-) ich bin nicht von der Presse angestellt, sondern beurteile die Berichterstattung des WB als "wirkliche Volkshetze" (ich fühle mich durch die gewählten Titel ins letzte Jahrhundert zurückversetzt (vgl. den heutigen Titel – einfach lächerlich, als ob "Der Wolf….." mehr muss ich nicht schreiben).
    Wo liegt wirklich das Problem ? Es sind die kleinen, verstreuten, leider durch "die alte Tradition "der Erbteilung hier im Wallis, hervorgerufenen zu bewirtschaftenden Parzellen. Ich habe schon einmal den Impuls gegeben zur "Zusammenlegung von Kleingruppen" und diese gemeinsam auf "Grossflächen" im Teamwork und mit Herdenschutzhunden versehen zu betreuen. Dies muss jedoch jetzt erfolgen (Die alten Zäune müssen fallen !!! und verschwinden !!!).
    Doch als Grundlage für die Existenz von unseren "Kleinbauern" müsste zu einem späteren Zeitpunkt, "eine Güterkorrektion", erfolgen. Dies wird auch "Güterzusammenlegung, Melioration, Flurbereinigung etc." genannt. Sicher ist oder wird es schwer, sich von einem Stück Boden(über Generationen im Besitz der Familie) zu trennen und anderes (besseres/schlechteres) zu erhalten. Dies wäre eigentlich eine Angelegenheit der Gemeinden, respektive des Kantons, dies zu unterstützen und zu fördern. Die Impulse dazu müssen jedoch von der Bürgerschaft erfolgen.
    Nur so können wir unsere Schafe auch wirklich ohne Verluste halten. (Es stellt sich halt da auch die Frage der "bewussten Linienzucht"/kann ich diese noch verfolgen ?).
    Dass eine korrekte Alpung ohne Verluste durch den Wolf erfolgen kann, haben euch die "Turtmanner Schäfer" hoffentlich letztes Jahr bewiesen. (Als kleine info, im Calandagebiet werden jährlich über 5000 Schafe gesömmert, ohne Verlust durch den Wolf….hingegen leider immer noch zu viele infolge von Moderhinke/Gämsblindheit und Steinschlag/Krankheit).

    Zu den wiederholten Vorfällen, waren wirklich (ohne zu schummeln) keine Einstiegsmöglichkeiten vorhanden ???? Hat der Elektroapparat wirklich korrekt funktioniert (für mich auf Höchstspannung) ?

    • Elisabeth Locher - 184

      Hallo lynx, bei uns im Wallis stehen wir mit unserem Namen für Aussagen, Taten und Kommentare gerade. Da sie sich nach wie vor hinter einem Pseudonym verstecken, kann ich sie nicht erst nehmen. Sie können es sich schenken mich zu kontaktieren, da ich es vorziehe mit ehrlichen Menschen zu kommunizieren.

  • Robert - 1329

    Ich lese so,alle Kommentare und denke mir dass die Mehrzahl der Schreibenden einfach etwas von sich geben möchten ob das wirklich ihre Meinung ist sei dahingestellt,vielleicht möchte man einfach Polemik betreiben.

  • Robert - 872

    Ihr Schäfer, lernt endlich besser zäunen.

    • Ähä - 142

      Robert, dann komm mal, und zäig mir, wie man einen zaun richtig stellt. Was denkst du dir eigentlich? Man sieht ja, dass nicht mal 1.20m reicht, um dises pack von unseren tieren fern zu halten....
      das hat nichts mit richtig oder falsch zäunen zu tun!!!!

  • Bärglär - 967

    Ich bin weder Schäfer, aktuell sogar in einer grösseren CH-Stadt wohnsässig, liberal, jung und in den Bergen aufgewachsen. Und doch bin ich mittlerweile sehr überrascht, wie hier argumentiert wird.

    Man muss das Leben in den Alpen und in den Bergen selber mal erlebt haben, bevor man sich mit unbedachten Äusserungen an die Öffentlichkeit wagt. Wer selber Schäfer kennt (und ich kenne einige, da ich doch ab und zu in den Alpen unterwegs bin), sollte sich mal die Frage stellen, weshalb man tagsüber keine Schäfer rumlaufen sieht: Ja warum? Weil diese wie jeder andere Mitbürger einer bezahlten Tätigkeit nachgehen. Wer aber mal den Wecker sehr früh stellt wird feststellen, dass viele dieser Kerle morgens vor der Arbeit nochmals kurz auf die Alp steigen (da muss man meist auch ein paar Meter laufen liebe Kollegen), um nach den Schafen zu sehen. Und das Ganze wiederholt sich dann meist abends nach der Arbeit. Wenn die ihre Tiere nicht lieben würden, dann würden sie doch sicherlich lieber noch ein paar Stunden länger in den Federn bleiben, oder?

    Und geldgierig sollen sie ja auch noch sein. Die können es ja scheinbar kaum erwarten, bis ihre Tiere gerissen werden, damit sie die Subventionen kassieren können. Chabis! Wenn 50 + jährige Mannsbilder den Tränen nahe sind, weil sie ihre Tiere halbtot auffinden, muss hier niemand von Cash-Gier reden. Aber eben. Viele kennen diese Schäfer ja nur aus dem Internet oder aus der Fernsehkiste.

    Und bitte nicht das Argument mit dem Blitz oder mit den zu Tode gestürzten Tieren: Wenn dich der Blitz erschlägt, geht das wahrscheinlich relativ zügig zu Ende mit dem Leben. Jedoch halb aufgerissen auf die Erlösung warten zu müssen, empfinde ich persönlich aber als sehr schmerzvollen Tod. Das würde ich meiner Hauskatze und meinem Hund nie im Leben wünschen. Geschweige denn mir selber.

    Und das mit dem Zaun ist auch so eine Kiste: Wer schon mal eine Gegend ab einer Höhe von 2000 Metern besucht hat, wird sicherlich wissen, dass hier das Grün etwas spärlicher wächst als im Tal. Ein paar Schafe futtern das Grün innerhalb von ein paar Tagen runter wie Rasenmäher (vergleicht mal, was Kühe fressen mit dem, was die Schafe auf der gleichen Fläche machen. Ihr werdet staunen, dass sind richtige kleine "Futtermonster"). Folglich bedeutet dies, dass für den gesamten Zeitraum der Sömmerung eine relativ grosse Fläche zur Verfügung stehen muss. Und wenn die Schafe dann jedesmal neu eingezäunt werden müssten, ist dies doch ein sehr beträchtlicher Aufwand für jemanden, der dies nebenbei als Hobby macht. Schon mal selber ein Zäunchen im alpinen Gelände hochgezogen? Nicht ganz einfach, liebe Freunde. Und die normalen Zäune reichen ja nicht, da dies für den Wolf kein Hindernis bedeutet. Und wiederum dürfen wir ja die Alpen nicht mehr zubetonieren und verunstalten, da ansonsten wiederum Probleme mit anderen Umweltschutzverbänden drohen.

    Und wenn der Wolf dann zuschlägt, war der Zaun laut den Befürwortern zu tief. Wenn der Zaun hoch genug war, fehlte der Hirte. War ein Hirte da, fehlte der Hund. War ein Hund zugegen, waren die Schafe durch ihre falsche panische oder zu wenige panische Reaktion schuld. Vielleicht gibt’s ja bald eine Checkliste für Schafe, wie sie in solchen Situationen die Ruhe bewahren können.

    Und noch ein Argument, dass widerlegt werden muss: Die Befürworter drohen ja meist, in Zukunft die Kantone, welche den Wolf nicht als Kollegen ansehen, zu meiden. Ok, jedem seine Entscheidung. Kommt aber der Japaner, der Amerikaner oder der Chinese in die Schweiz, um den Wölfchen beim Futtern zuzuschauen? Nein, die wollen doch das Heidiland par Excellence sehen: Händorgila, Schaf, Chiälini, Geisse.... Das lieben die doch an der Schweiz. Also bitte nicht immer die Tourismuskarte ausspielen.
    Ich sage ja nicht, dass wir jetzt mit der Flinte in der Hand alles abknallen müssen was draussen rumläuft. Aber meiner Meinung nach muss der Bestand doch irgendwie geregelt werden, da der Platz halt einfach nicht für alle ausreicht, so leid es mir tut. Wir sind hier nicht in der Kanadischen Wildnis mit einer riesigen, unbewohnten Fläche.

    Das musste ich mal loswerden Freunde.

    Ich wünsche euch einen angenehmen, friedlichen Sommer, freue mich auf Eure Kommentare und verbleibe mit meinen allerbesten Grüssen,

    Bärgler

    • Gattlen hagi - 80

      Endlich jemand der das ganze sieht. Danke .eine schäferin.

    • Maya - 423

      Einer der das Hirn eingeschaltet hat. Bravo zu Deinem Kommentar Bärgler!

    • lynx - 231

      oder eine Checkliste für den Wolf, was darf ich und was nicht....????.....;-)))), wenn mir mein "Filet" auf dem Serviertablett dargereicht wird.....?????.....

    • Schäfer - 262

      Das ist ein super kommentar genau so ist es!
      Wer glaubt wir schäfer können nicht zeune aufstellen der soll uns zeigen wie es geht.
      Ich habe rund 20 verschidene frühjahrsweiden.

    • gosma - 233

      merci bärgler,der einzig vernünftige beitrag

  • Bruni - 2467

    Schade ist die Lonza keine Schreinerei. Sonst hätten sicher alle top Zäune aus dem "Restholz"...

    • AM - 2610

      Bruni. Dafür gibt es INOXCITY ob den Heidareben.

  • Remo - 1028

    Werte Wolfsfreunde
    Annahme Ihr hättet z.B. ein Pferd mit Fohlen auf einer artgerechten Koppel am weiden.
    Wie würdet Ihr euch verhalte, wenn der liebe Wolf euer Fohlen auf der Koppel reisst und Ihm bei lebendigem Leib den Körper zerfleischt?
    Wenn es um das eigene geliebte Tier geht ist die Weitsicht nicht mehr die Gleiche.
    Also beurteilt doch bitte diese Situation als mögliche pesönliche Geschädigte.

  • Domi - 704

    @Tom
    Schön das du unseren Beruf und von manchen auch das Hobby mitfinanzierst, Danke.
    Ich kann getrost auf die Zahlungen verzichten, sofern du und alle anderen die sich hier als Spezialisten bezeichnen sich bereit erklären Regional einzukaufen und die Produkte ihren eigentlichen Wert zu entschädigen. Viel spass und ä güätä

  • Daniel Steiner - 13112

    @Peter,@Anton Rittiner, @Eva, @Tom, @Nino, @Walliser, @Walter Meier, eure Kommentare könnt ihr euch sparen. Euch gehen langsam aber sicher die Argumente aus, die ja eh keine sind. Blindes nachgerade von Wolfsfeundlichen Organisationen, die mittlerweile tagelang in unseren Weiden und Alpen herumspazieren und zu allem ihren Senf dazugeben wollen und müssen, ganze Gebiete tagelang überwachen als wären diese ihr Eigentum. Ich empfehle euch den Leidfaden Herdenschutz zu lesen, da steht, was für Zäune vorgegeben sind. Lesen ist nicht gleich verstehen. Der Kanton Wallis besitzt genug Herdenschutz-Experten und kann auf die selbsternannten Spezialisten aus euren Kreisen getrost verzichte. Werden die Vorgaben erfüllt, schiesst Ihr aus vollem Rohr auf die Schäfer. Versucht doch einmal eure Besserwisserei in die Tat umzusetzen, jedoch macht man sich dabei die Hände schmutzig und man wird dabei auch noch müde. Eure Hände werden vom Schreiben schmutzig, dies ergibt keinen Muskelkater. Noch ein kleiner Typ, wer zu seinen Kommentaren steht, der schreibt auch seinen richtigen Namen darunter.

    • Tom - 20128

      Daniel Steiner: Solange Sie ihr Hobby von öffentlichen Geldern mitfinanzieren, und durch die öffentliche Hand Entschädigungen erhalten, darf ich mich getrost Spezialist nennen und das so lange bis die Zahlungen eingestellt werden.

    • Eva - 9109

      Tja, dann sind es ja erst vier Tiere, danke der empfohlenen Lektüren. Wieso wird aber von 30 geschrieben? Kommt jetzt auch ein Gegenargument. Oder hast du die Bestimmungen nicht verstanden?

  • Zyno - 6315

    Hat ER sich mal wieder nicht dran gehalten, an die Herdenschutzmassnahmen. Der böse böse Wolf. Vielleicht sollte man die Wölfe auf die Herdenschutzmassnahmen schulen, und sonst einfach knallhart, dem Wolf ein fettes Verbal geben... Et voila

  • Mathias - 639

    und er wird auch heute Nacht wieder kommen!! Trotzdem lasse ich meine Schafe dort und warte ab....

  • Anton Rittiner - 22104

    Auf den Schweizer Alpen werden jährlich rund 210'000 Schafe gesömmert. 2011 überlebten 4221 Schafe den Sommr nicht, Krankheit, Steinschlag Blitz. 294 wurden Opfer von Grossraubtieren. Komisch das der Walliserbote konsequent nur von letzteren berichtet.

    • Fonz - 73

      Woher kommen die Zahlen?
      Frei erfunden ?
      WWF ? also erfunden?

      Ich möchte mal Beweise sehen für diese Zahlen, keine Schätzungen und Vermutungen.

    • Nino - 660

      @Schafshalter nicht Schäfer: Selten so ein Blödsinn gelesen. Und Krankheit? Welche ihr durch nichtpflege verursacht und übertragen wird? Natürlich auch kein leiden.

    • Schäfer, - 599

      Die Schsfe welche durch Blitzschlag,Steinschkag getötet werde leiden niemals so wie nach einem Wolfriss!!!!nehme nicht an,das du mak Schafe die vom Wolf gebissen wurden pfkegen musstest!Wenn ja würdest du anders reden

    • Peter - 1175

      weil man nicht gerne eigenes Versagen in der Zeitung lesen will.

  • Hans - 829

    Wenn schon Zaun,dann richtig.2m.Stacheldraht dann bleibt der Wolf sicher draussen und aufstellen kann Ihn die Armee.

    • Walliser - 1279

      Idee gut. Die Armee hat ja dem Wallis schon ziemlich oft geholfen. Wie gesagt ohne CH kein VS.

  • Eva - 13121

    Der Walliser glaubt nicht mal das was farbig auf weiss abgebildet ist und selber sieht. Ein stümperhaft installierter Zaun mit Einstiegsmöglichkeiten. Bessere Beweise gibt es ja nicht. Hoffe die Fotos werden schön protokolliert.

    • Eva - 766

      Beschützen? Das Wort hast du jetzt nur aus Spass geschrieben? Oder? Sonst gibts die Definition im Duden.

    • z'wirthni - 1214

      Ich staune und ärgere mich immer wieder ob derart blödsinnigen, laienhaften, unqualifizierten Kommentatoren von Leuten welche keine Ahnung von den Problemen haben, aber trotzdem immer ihren Senf dazugeben. Ich bin auch ein Sohn eines Bergbauern und weiss, was es heisst, im Gebirge die Tiere zu hüten und zu beschützen. Mir ist einfach nicht klar, warum ein Raubtier, wie eben der Wolf eines ist, derartigen Schutz geniessen soll ?

  • Juli - 899

    Es ist beschämend von den Politikern von den zuständigen Behörden den Tierschützern und den Befürwortern und vor allem von den komentarschreibern. "lunyx" wahrscheinlich von der Presse angestellt zum hetzen! Was ihr alles zu bieten habt sind noch keine Gewissensbisse vorhanden?dass Verhältniss stimmt nicht mehr!

  • tom - 1257

    Ich gehe davon aus das ein sogenannter Berufswildhüter jetzt die Kadaver im Wald ablegt. Wetten dann herrscht Ruhe. Oder wird in der Schule der Wildhüter etwa nicht etwas über Fauna und Flora gelehrt... Schlechtes Zeugnis stell ich da aber aus.

  • Peter - 14101

    Gibt es in der landwirtschaftlichen Schule eigentlich auch Kurse für Hobbyschäfer? Wäre gemäss Foto ziemlich angebracht. Oder doch eher einen Kurs bei einer Zaunfirma? Jeder normale Bürger mit Hund muss an einen doofen Hundekurs und sei der Hund noch so klein.

  • Nino - 16111

    Das Maschendrahtzäunchen bammelt ja nur so vor sich hin...

  • Tom - 12108

    Zwischen Elektrozaun und dem Metallzäunchen, komme ja sogar ich durch, ohne mit dem Strom in Verbindung zu kommen. Sehr amateurhaft installiert.

    • Laie - 83

      Oh ja du musst umbedingt einen kurs geben fürs richtige zäunen !!!

    • Schäfer - 311

      Lieber Tom da du anscheinend vom Fach bist und wir in deinen Augen nur Laien sind melde dich bitte bei den Schäfern um mit ihnen fachgerecht zu zäunen!!Die Schäfer und die Schafe werden es dir danken!!!!

    • wolfi1 - 834

      Dan musst du dich umbedingt bei uns melden, brauchen solche Leute wie dich zum errichten von korrekten Zäune. Melde dich umgehend. DANKE!

  • Walliser - 1798

    its nature... So what. Wenn die Bündner so einen Aufstand machen würden, welche Wolf UND Bär haben. Interessant ist das man von da relativ wenig hört. Da gibt es für mich nur zwei Gründe: Entweder machen die keine Polemik wie die Walliser oder diese halten ihre Tiere korrekt.

    • Tom - 661

      @Schäferin: Laien sind dank Foto nur jemand. Urner und Bündner habens im Griff.

    • Jo - 717

      @Walliser: Warum man von den Bündnern nix hört? Die besitzen eine Gabe die wir Walliser leider nicht kennen: Schweigen.

    • Schäferin - 867

      Hoffentlich wird der Wolf bald in einen anderen Kanton angesiedelt. Dann können die Laien mit den Wolfsproblemen fertig werden

  • Peter - 11122

    Kann mir jemand sagen was es für einen Grund gibt die Schafe in der Nacht draussen zu lassen? Ist man zu bequem oder zeitlich zu begrenzt die Schafe einzutreiben und wieder rauszulassen am frühen morgen? Muss man halt eine halbe Stunde früher aufstehen. Muss ich auch wenn ich mit meinem Tier raus muss.

    • S.W - 345

      Oje.. da hat jemand ganz viel Ahnung! Macht schon fast weh so was zu lesen...

    • Schäfer schnidrig - 283

      Weil die schwarznasen schafe immer im schaten fressen.
      Was sollen den wir machen wenn kein stall in der nähe ist?

    • Jo - 407

      @Peter; Ales nicht ganz Klar? Ich sehe auch keine fressenden Schafe. Schäfer hat ja nicht geschrieben, dass die Schafe am Tag schlafen und nicht zu sehen sind:-) Darum siehst Du auf dem Foto Schafe die herumstehen. Alles Klar??

    • Peter - 1245

      @Schäfer: alles klar. Darum ist auf dem Foto auch Nacht?

    • Schäfer - 608

      Lieber Peter da du von Schafen nichts weisst,die fressen incder Nacht und nicht am Tag wo es warm ist!!!

  • fritz - 1584

    Wenn man die Bilder betrachtet, vermute ich eher, dass er zwischen Zaun und Strombändern durchschlüpft.

  • schorsch - 1139

    wie lange noch wollen die behörden zuschauen...

    • Fonz - 24

      und was genau sollen die Behörden tun?
      Ein Wolf frisst Schafe, meinst es gibt nichts Wichtigeres hier im Kanton?

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