Naturgefahren | Hochwasser sollen verhindert werden

Kanton Bern spricht Geld für Gletschersee-Kanal auf Plaine-Morte-Ebene

Durch Schmelzwasser bilden sich auf dem Plaine Morte-Gletscher jedes Jahr mehrere Gletscherseen. Der Favergessee (hier im Bild) auf der Grenze Bern-Wallis entleert sich jeweils auf die Berner Seite in die Simme.
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Durch Schmelzwasser bilden sich auf dem Plaine Morte-Gletscher jedes Jahr mehrere Gletscherseen. Der Favergessee (hier im Bild) auf der Grenze Bern-Wallis entleert sich jeweils auf die Berner Seite in die Simme.
Foto: quelle: gemeinde lenk

Quelle: SDA 0

Die Berner Kantonsregierung hat einen Beitrag von 740'000 Franken an den Bau eines Entlastungkanals auf der Plaine-Morte-Ebene bewilligt. Mit dem Bau des Kanals soll verhindert werden, dass es zu Hochwassern kommt, wenn sich der sogenannte Favergessee entleert.

Wie die Berner Regierung am Donnerstag in einer Mitteilung in Erinnerung rief, kam es bei der letzten Entleerung dieses Sees im Juli 2018 zu einem Hochwasser im Simmental.

Über die Simme und den Trübbach floss so viel Wasser ab, dass unten an der Lenk ein Campingplatz und ein Restaurant vorsorglich evakuiert wurden. Rund 100 Personen mussten eine Nacht in Notunterkünften verbringen. Verletzt wurde niemand.

Mit einer Kombination von Grabarbeiten und Mikrotunneling soll nun das Wasser des Favergessees durch eine Eisbarriere geführt und in die bestehende Gletschermühle abgeleitet werden, wie die Schwellenkorporation Lenk im April dieses Jahres mitteilte. Die Massnahmen kosten rund zwei Millionen Franken.

An diesen Gesamtkosten wird sich laut der Berner Kantonsregierung voraussichtlich auch der Bund beteiligen. Die Plaine-Morte-Ebene befindet sich im Grenzgebiet der Kantone Bern und Wallis.

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