Naturgefahren | Murgang beschädigt die Talstation der Sportbahnen Eischoll

Murgang in Eischoll

Ein Murgang beschädigte die Talstation der Sportbahnen Eischoll.
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Ein Murgang beschädigte die Talstation der Sportbahnen Eischoll.
Foto: zvg

Die Aufräumarbeiten sind bereits weit fortgeschritten.
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Die Aufräumarbeiten sind bereits weit fortgeschritten.
Foto: zvg

Quelle: 1815.ch 0

Am Montag früh ging bei der Talstation der Sportbahnen ein Murgang nieder. Personen sind keine zu Schaden gekommen. Die Räumungsarbeiten sind bereits weit fortgeschritten. 

Der Murgang löste sich am Montagvormittag kurz nach zwei Uhr oberhalb der Talstation der Sportbahnen Eischoll und ging auf die Station sowie die darunter liegende Strasse nieder. Dabei wurde die Kassa- und Steuerungskabine um einen halben Meter verschoben sowie ein Container und die Seilbahnelektronik beschädigt. «An den Masten konnte der Techniker von Garaventa glücklicherweise keine Schäden feststellen», sagt Peter Wüthrich, VR-Mitglied der Sportbahnen.

Nachdem die Strasse geräumt war, nahmen bereits am frühen Vormittag erste Arbeitskräfte die Räumungsarbeiten auf. Es standen knapp 20 Leute, darunter freiwillige Helfer, Bauarbeiter und Mitarbeiter der Sportbahnen, sowie mehrere Maschinen im Einsatz, so Wüthrich. Bis am Nachmittag hatten sie die Infrastruktur von dem Material, bestehend aus Erde, Geröll und Schnee befreit und zu einem Haufen aufgetürmt. Die verschobene Technik- und Kassakabine wurde mit einem Lastwagen-Kran an ihren angestammten Platz zurückversetzt.

Im Idealfall soll ein Stromer schon am Dienstag die zerrissenen Kabel reparieren und die Technik wieder herstellen. Bereits am Mittwoch oder Donnertag wollen die Verantwortlichen wieder den Betrieb aufnehmen. «Das ist zumindest unsere Hoffnung», sagt VR-Präsident Jean-Claude Clausen.

Der Murgang ging rund 250 Meter oberhalb der Tastation des Sessellifts direkt am Pistenrand los und riss das Absperrnetz mit. Die Skipiste sei nicht in Mitleidenschaft gezogen worden.

Das Schadensvolumen sei derzeit noch nicht zu beziffern, bewege sich aber mit Sicherheit im Bereich von mehreren Tausend Franken, so Clausen. «Insgesamt sind wir aber sehr glimpflich davongekommen», hält er fest.

mas

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