Staatsratswahlen 2017 | Staatsratskandidat Nicolas Voide:

«Darbellay hat die Partei hintergangen»

Nicolas Voide in einer Aufnahme von 2009. Der CVP-Politiker fordert auf einer SVP-Liste den früheren CVP-Präsidenten Christophe Darbellay bei den Walliser Staatsratswahlen heraus. (Archivbild)
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Nicolas Voide in einer Aufnahme von 2009. Der CVP-Politiker fordert auf einer SVP-Liste den früheren CVP-Präsidenten Christophe Darbellay bei den Walliser Staatsratswahlen heraus. (Archivbild)
Foto: Keystone

Quelle: 1815.ch 15.01.17 8

Anfang Jahr gab CVP-Grossrat Nicolas Voide bekannt, gegen seinen Parteikollegen Christophe Darbellay ins Rennen für die Walliser Staatsratswahlen am 5. März einzusteigen. Im Gespräch mit «SonntagsBlick» erklärt er seine Beweggründe für seine Kandidatur.

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«Heute steht unsere Regierung Mitte-rechts», sagt Voide. Mit dem möglichen Einzug der beiden christlichsozialen Exponenten Darbellay und Roberto Schmidt drohe der fünfköpfige Staatsrat nach links zu driften. «Mit meiner Kandidatur versuche ich eine Mitte-links-Mehrheit zu verhindern.»

Voide ist überzeugt, seiner Partei einen grossen Gefallen zu tun. «Ohne meine Bewerbung könnte es in der CVP zur Spaltung kommen.» Der rechte Flügel fände sich in einer Exekutive mit Darbellay und Schmidt nicht mehr genügend vertreten.

Am 11. September machte «SonntagsBlick» publik, dass Christophe Darbellay wenige Tage zuvor Vater eines unehelichen Kindes geworden war. Für Voide, selbst kinderloser Single, ist klar: «Das ist seine Privatsache. Ich richte nicht darüber.»

Was er aber kritisiert: Dass Darbellay sein Geständnis nicht schon vor seiner Nomination im Mai machte. «Er hat die Partei hintergangen. Darbellay hätte die CVP-Mitglieder informieren müssen. Dann hätten unsere konservativen Anhänger entscheiden können, ob sie ihn als selbst ernannten Familienpolitiker als Regierungsratskandidaten wollen oder nicht.»

zen
15. Januar 2017, 15:36
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Kommentare

  • Proschpi - vor 9 Jahre ↑28↓34

    Der Kanton VS fuhr kompetenten starken Männern Mitte rechts immer sehr gut. Der Beweis liegt vor. Er braucht keine Linken und auch keine Skandalnudeln à la Freiysinger oder Darbellay, also einen Nicolas Voide.

    antworten

    • Peter-Franz - vor 9 Jahre ↑9↓0

      Markus bist du sicher was du da schreibst?

    • Pius B. - vor 9 Jahre ↑6↓2

      .... ach so, wir sind auf einem guten Weg.
      Ich bin aber auch ein Dummerchen, dass ich das nicht selbst erkannt habe. Also weiter so.

  • Severin Backhoven - vor 9 Jahre ↑20↓36

    Lieber Herr Voide, auch sie sollten ihr Privatleben vollends offenlegen.
    Nicht dass man ihnen später vorwirft, sie hätten ihre Partei hintergangen!

    antworten

  • Dr. Tifig Sepp - vor 9 Jahre ↑63↓35

    Lieber Voide als Darbellay in der Kantonsregierung. Wer Darbellay wählt, wählt links und somit den Untergang unseres Kantons.

    antworten

    • Pius B. - vor 9 Jahre ↑28↓49

      Die extreme Rechtslastigkeit des Wallis ist doch gerade eines unserer Grundprobleme.
      Abgesehen von irgendwelchen Glatzen zu Nazi-Treffen, kommen sonst doch kaum mehr Menschen zu uns. Nicht für ein paar Tage Urlaub und schon gar nicht, um hier zu Leben.
      Leute wie Sie haben uns den Mist eingebrockt,. Womöglich sind Sie selbst aber bereits so alt, dass Sie Ihr Chaos selbst nicht ausbaden müssen.

  • Das Soleil - vor 9 Jahre ↑27↓54

    So Herr Voide ,wenn alle Politiker ihr Privatleben an die Öffentlichkeit darstellen sollten ,hätten wir vielleicht einige Überraschungen.Mit Ihrer Geste spalten Sie die Partei,Weden sehen wer zuletzt gewinnt.

    antworten

    • Petschi - vor 9 Jahre ↑62↓18

      Darbellay trat in der Vergangenheit als CVP-Saubermann auf.
      Darbellay hat als erster Strippenzieher Eveline Widmer-Schlupf von der SVP gegen den amtierenden SVP Bundesrat Blocher aufgehetzt und sich gebrüstet was für eine Heldentat er nun erreicht hat.
      Darbellay hat seinen Parteikollegen CVP Staatsrat Tornay kritisiert und genötigt, bis dieser das Feld im Staatsrat räumen musste.
      Selbst CVP Alt-Staatsrat und Ständerat Jean-Rene Fournier wendet sich von Darbellay ab und unterstützt zu Recht Herr Voide und dies zurecht.
      Somit kann Darbellay die Rechnung für die Wahlen im März 2017 selber machen. Das Walliser Volk ist intelligent genug, dass es Herrn Darbellay die Rechnung präsentieren wird.

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