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Alatalo: «Unsere Defensive muss besser werden»

EHC-Visp-Trainer Matti Alatalo im Gespräch mit Fernando Heynen.
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EHC-Visp-Trainer Matti Alatalo im Gespräch mit Fernando Heynen.
Foto: RZ

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Der Trainer des EHC Visp Matti Alatalo spricht über seine ersten Monate im Wallis und erklärt, wo sich der EHC Visp noch steigern muss.

Matti Alatalo, was ziehen Sie für eine Zwischenbilanz beim EHC Visp?
Wie hatten während der Saison bisher gute und weniger gute Phasen. Doch der EHC Visp hat noch viel Potenzial, das es auszuschöpfen gilt.

Bisher fehlt beim EHC Visp ein bisschen die Konstanz.
Das stimmt, doch auf diese Saison hin gab es für die Spieler einige Veränderungen: Es gab neue Trainer, neue Spieler stiessen hinzu und die Struktur wurde ebenfalls angepasst. Dennoch müssten die Automatismen nach bald 100 Trainingseinheiten stimmen. Doch so einfach ist das in unserem Sport nicht. Schluss­endlich stehen zwei Mannschaften auf dem Eis, die beide versuchen, das Optimum herauszuholen.

Wie viel Matti Alatalo steckt im EHC Visp?
Es steckt bereits viel von meiner Spielphilosophie in der Mannschaft, das haben wir in mehreren Spielen gegen die Spitzenteams bewiesen. Doch schlussendlich sind es die Spieler, die auf dem Eis stehen und die Spiele bestreiten.

Wo muss Visp noch zulegen?
Wir müssen unseren Torhüter besser unterstützen. Die Organisation im Defensivbereich ist nicht optimal, doch daran arbeiten wir hart. Denn eine solide Defensive ist die Basis für den Erfolg.

Sie haben die Strukturänderungen angesprochen. Sportchef Bruno Aegerter fordert eine neue Leistungskultur in Visp. Wie nehmen Sie diese wahr?
Der Eishockeysport ist ein hartes Business, doch wir dürfen nicht vergessen, dass wir alle unsere Leidenschaft ausüben dürfen und damit Geld verdienen. Demnach stehen wir in der Pflicht, alles für den Erfolg zu tun. Eine geförderte Leistungskultur ist dazu äusserst vorbildlich.

Der EHC Visp strebt einen Platz unter den Top 4 an. Wie realistisch ist diese Zielsetzung?
Wir sind momentan unter unserem Wert klassiert und wollen das bis zum Ende der regulären Saison korrigieren. Das wird ein harter Kampf, doch wir sind bereit, diesen anzunehmen. Ein Platz unter den Top 4 ist durchaus möglich.

Matti Alatalo, Sie leben nun seit einigen Monaten im Oberwallis. Wie gefällt Ihnen eigentlich die Region?
Es gefällt mir ausgezeichnet im Oberwallis. Die Mentalität und die Kultur unterscheiden sich natürlich stark von Zürich, wo ich vorher als Trainer tätig war. Ich war schon im Obergoms beim Langlaufen und habe schon einige schmucke Dörfer in der Region besucht. Es ist hier wirklich sehr schön.

Simon Kalbermatten

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