Freizeit | Stets für sechs Monate

Mit dem Camper unterwegs

Norbert und Fränzi Burgener geniessen ihre neue Freiheit.Foto zvg
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Norbert und Fränzi Burgener geniessen ihre neue Freiheit.Foto zvg
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Quelle: RZ 0

Das Wohnmobil ist ihr zweites Zuhause, das Reisen ihre grosse Leidenschaft. Fränzi (70) und Norbert Burgener (73) sind jeweils sechs Monate mit dem Camper unterwegs und fahren kreuz und quer durch Europa.

«Wir sind sehr gerne mit dem Camper unterwegs», sagt Fränzi Burgener, während ihr Mann Norbert zustimmend nickt. Seit 30 Jahren fährt das Ehepaar Burgener zu den entlegensten Plätzen und an die schönsten Orte.

Land und Leute kennenlernen

«Es ist einerseits die Flexibilität, aber auch die Unabhängigkeit, die wir schätzen», sagt Norbert Burgener. Waren sie früher mit den Kindern vor allem im Süden unterwegs, fahren die Burgeners heute mehr in Richtung Norden. Deutschland, Schweden, Finnland und Norwegen liegen auf ihrer bevorzugten Reiseroute. Dabei machen sie immer wieder Halt auf einem Stellplatz oder auf einem Campingplatz. «Und wenn wir uns an einem schönen Ort niedergelassen haben, dann erkunden wir mit dem E-Bike die Gegend», hält Norbert fest. An die 4000 Kilometer radeln die beiden jung gebliebenen Pensionäre jedes Jahr ab. Dabei halten sie sich nicht nur fit, sondern lernen Land und Leute besser kennen. «Mit dem E-Bike kommen wir in die entlegensten Winkel, gönnen uns zwischendurch einen Schwatz mit Einheimischen oder finden eine gute Adresse zum Essen», sagt Fränzi .

Traumhafte Erlebnisse

Was früher aufgrund der Arbeit unvorstellbar war, gönnen sich die beiden heute jedes Jahr. «Jeweils im Frühling und im Herbst sind wir drei Monate unterwegs», sagt Norbert. Wenn die beiden von ihren Reiseerlebnissen erzählen, kommen sie ins Schwärmen. Von den blühenden Tulpen in Holland, den langen Dünen in Norddeutschland, oder den eindrucksvollen Kathedralen in Warschau. «Ohne diese Mobilität, die uns der Camper ermöglicht, hätten wir viele schöne Orte gar nie gesehen», sind beide überzeugt. Auch wenn sie immer wieder gerne zurückkehren. «Es ist immer wieder schön, zurück ins Saastal zu kommen. Hier haben wir unsere Wurzeln und hier ist unsere Heimat», sagt Fränzi. Im Winter, wenn der Camper eingestellt ist, betreiben die Burgeners einen kleinen Lift in Saas-Grund. «Zusammen mit anderen Pensionären sind wir in Fronarbeit für den Bügellift im Dorf und die Kantine zuständig», sagt Norbert und Fränzi ergänzt: «Das ist eine willkommene Abwechslung zum Reisen.»

Walter Bellwald

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