Medien | Zu wenig Werbeeinnahmen. Französischsprachige Redaktion von weiteren Sparmassnahmen betroffen

Canal 9 entliess erneut Mitarbeiter

Weitere Kündigungen: 2,4 Vollzeitstellen gestrichen und zwei weitere Mitarbeiter mussten ihre Arbeitszeit verkürzen.
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Weitere Kündigungen: 2,4 Vollzeitstellen gestrichen und zwei weitere Mitarbeiter mussten ihre Arbeitszeit verkürzen.
Foto: mengis media

Quelle: 1815.ch 0

Canal 9 hat zwei Vollzeit-Mitarbeiter und eine Teilzeit-Hilfskraft entlassen, dies entspricht dem Äquivalent von 2,4 Vollzeitstellen. Die Redaktion im Oberwallis ist von den Kündigungen nicht betroffen.

Letztes Jahr gab es bereits zwei Kündigungen bei Canal 9 und im Oktober hatte dann auch noch Direktor Vincent Bornet das Walliser Regionalfernsehen verlassen. Gemäss Berichterstattung von lenouvelliste.ch kam es auch dieses Jahr wieder zu Kündigungen. Die Verantwortlichen haben zwei Vollzeitstellen der französischsprachigen Redaktion gestrichen. Zudem mussten zwei Mitarbeiter ihre Arbeitszeit verkürzen. Am Donnerstagmorgen sei das Personal über die Massnahmen informiert worden.

Zu wenig Werbeeinnahmen

Verwaltungsratspräsident Olivier Dumas gab gegenüber lenouvelliste.ch an, es handle sich um «kleine strukturelle Massnahmen» aufgrund «nicht ausreichende Werbeeinnahmen». Die Personalstruktur sei aufgrund einer Bewertung des Werbevolumens angepasst worden. Es werde sich aber nicht grundlegend etwas ändern, das aktuelle Angebot werde nicht reduziert.

Kündigungen bereits im Juli, im Oberwallis werden Abgänge nicht ersetzt

Im Juli letzten Jahres hat es beim Regionalsender bereits Entlassungen gegeben. Dumas sagte damals, es sei nicht auszuschliessen, dass in den kommenden Wochen oder Monaten weitere folgen: «Wir wissen nicht, wie sich der Anzeigenmarkt zum Jahresende entwickeln wird». Die Werbeeinnahmen lägen 15 Prozent unter der Veranschlagung für 2019, hiess es damals. Auch letztes Jahr war die deutschsprachige Redaktion nicht direkt betroffen, man liess jedoch verlauten, dass künftige Abgänge nicht mehr ersetzt würden.

Der Zeitplan für die Neubesetzung des Direktorenpostens ist noch nicht festgelegt. Canal 9 beschäftigt rund 60 Mitarbeiter.

tma

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Keine Kündigungen bei RTS

Das Westschweizer Radio und Fernsehen RTS muss aufgrund von Sparmassnahmen fast 23 Arbeitsplätze streichen. Entlassungen wird es aber keine geben.

Der Abbau könne durch die Nichtbesetzung vakanter Stellen und durch Frühpensionierungen realisiert werden, teilte das Radio und Fernsehen der Romandie am Donnerstag mit. RTS habe sich bemüht, die Auswirkungen der bereits früher bekannt gegebenen Sparmassnahmen sowohl für die Mitarbeitenden als auch in Bezug auf das Programmangebot zu minimieren.

Die SRG hatte 2018 nach der Ablehnung der No-Billag-Initiative ein umfangreiches Spar- und Restrukturierungsprogramm in der Höhe von insgesamt 100 Millionen Franken (davon 15 Millionen Franken RTS) lanciert. Diesem sollen bis 2022 rund 200 Stellen zum Opfer fallen.

 

Im letzten Herbst kündigte die SRG zudem an, 2020 weitere 50 Millionen Franken einsparen zu wollen Der Hauptgrund hierfür ist ein Rückgang der Werbeeinahmen um 30 Millionen Franken.

Das Schweizer Radio und Fernsehen SRF muss dazu als grösste Unternehmenseinheit 16 Millionen Franken beisteuern, auf RTS entfallen 14,3 Millionen Franken. Bei SRF ist noch nicht bekannt, in welcher Grössenordnung sich der Stellenabbau beim zweiten Sparpaket bewegen wird. Ein wesentlicher Teil der Reduktion soll auch hier über natürliche Abgänge erreicht werden. sda

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